Von Peter Pabisch
Ihr Kinderlein kommet,
o kommet doch all,
zur Krippe, o kommet,
in Bethlehems Stall,
und seht, was in dieser hochheiligen Nacht
der Vater im Himmel für Freude uns macht.
Dieses beliebte Weihnachtslied kann zur Weihnachts-zeit in jeder deutschen Familie erklingen. Es zählt zu den beliebten Liedern gleich hinter dem berühmten österreichischen Klassiker „Stille Nacht, heilige Nacht“. Die Melodie hat auch etwas Anziehendes, so dass wir sie als Kinder nur summten oder auch mit Text etliche Tage vor dem Weihnachtsabend sangen. Bekanntlich feiern die Katholiken Weihnachten am Abend des 24. Dezembers, anders als die Protestanten in Amerika, die bis zum Morgen des 25. Dezembers warten, so dass Santa Claus seine Geschenke während der Nacht abladen kann. In ihrem grundsätzlichen Wesen werden die Weihnachtslieder von allen Kindern in der deutschsprachigen Welt gesungen, auch von denen ohne religiöse Bindung. Für alle Menschen ist dort Weihnachten zum Kultwesen geworden, das sie miteinander teilen. Man tue dies wegen der Kinder, wird allgemein erklärt. Tatsächlich werden die friedvollen Absichten des Weihnachtsfestes tatsächlich von allen Menschen bis über deutsche Grenzen hinaus willkommen geheißen. Das gilt zwar nicht für deutsch gesungene Lieder, aber sicherlich für die Weihnachtskrippe, wie sie als Motiv über alle Grenzen hinweg die ganze Welt erobert hat.
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