Ansbach-Bayreuther Truppen meutern in Ochsenfurt
By Robert A Selig • Photographs Courtesy Robert A. Selig
Am Morgen des 7. März 1777 erlebten die Einwohner von Ansbach ein Schauspiel, dass sie noch nie gesehen hatten. Unter den wachsamen Augen Seiner Durchlaucht, Markgraf Karl Alexander von Ansbach-Bayreuth, machten sich die mehr als 1.300 Offiziere und Soldaten seiner zwei Ansbach-Bayreuther Regimenter, begleitet von dutzenden Ochsenkarren und Husaren zu Pferd, auf den Weg nach Ochsenfurt, wo sie an Bord von dort wartenden Schiffen gehen sollten die sie den Main und Rhein hinunter nach Nijmegen und über den Atlantik in die Neue Welt bringen sollten. Ein Brief vom 8. März 1777 veröffentlicht in den Bayreuther Zeitungen vom 15. März, beschreibt eine festliche Stimmung.
Der Abmarsch unsrer in Königl. Großbrittannischen Sold überlassenen Hochfürstl. Truppen war mit den glücklichsten Umständen begleitet. Ob man schon erwarten konnte, daß der Aufbruch zu diesem Marsche über den Ocean, welchen Fränkische Kriegsvölker jetzo zum erstenmal beschiffen, solchen empfindlich werden möchte, so sahe man doch ganz das Gegenteil.
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